02.2010  |  DEUTSCH | FRANCAIS
    Ankündigung:
Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration am
30. November 2010 in Bern


«...und es kamen Menschen.»
Zur gesundheitlichen und sozialen Situation der älteren Migrationsbevölkerung in der Schweiz



Die ersten Arbeitsmigrantinnen und -migranten nach dem Zweiten Weltkrieg kamen aus Italien und Spanien in die Schweiz. Heute stehen sie im AHV-Alter. Wie ist diese Generation sozial eingebettet und wie geht es ihr gesundheitlich? Eine von SRK und Pro Senectute Schweiz organisierte Tagung des Nationalen Forums Alter und Migration sucht nach Antworten.

In der Hochkonjunktur der Nachkriegsjahre wanderten Zehntausende aus den damaligen Armutsregionen Südeuropas in die Schweiz ein, um hier Arbeit in Fabriken sowie beim Bau von Strassen, Tunneln und anderen Infrastrukturen zu finden. Sie wurden als Arbeitskräfte gebraucht und zugleich als Menschen voller Misstrauen behandelt. So war denn auch ihr Aufenthalt nur für die Dauer ihres Arbeitseinsatzes geplant, doch in Wirklichkeit sind viele von ihnen inzwischen in der Schweiz alt geworden.

Man weiss nur wenig über die Bedingungen, unter denen die Angehörigen der ersten Migrationsgeneration heute leben. Das Nationale Forum Alter und Migration – ein Zusammenschluss von Organisationen aus dem Alters- und dem Migrationsbereich – will Aufklärung schaffen und Schlussfolgerungen für die Altersarbeit und -politik unseres Landes ziehen. Es lädt deshalb zu einer gesamtschweizerischen Veranstaltung ein.

Die von SRK und Pro Senectute Schweiz organisierte Tagung richtet sich an Fachpersonen aus dem Sozial- und Gesundheitsbereich, an Mitglieder von Migrantinnen- und Migrantenorganisationen sowie an weitere, an Migrations- und Altersfragen interessierte Personen.

Die Tagung findet am 30. November 2010 in Bern statt. Das Abschlussreferat hält Bundesrätin Eveline Widmer-Schlumpf.

Tagungsprogramm (PDF).

Weitere Informationen sind erhältlich beim Tagungssekretariat:
Corinne Stammbach (Tel. 031 960 75 43, E-Mail: corinne.stammbach@redcross.ch)


Avis :
Conférence du Forum national âge et migration du
30 novembre 2010 à Berne



«... et ce sont des hommes qui sont venus.»
Conférence sur la situation sociale et sanitaire de la population migrante du troisième âge vivant en Suisse



La première génération de migrants venus en Suisse pour travailler au lendemain de la Seconde Guerre mondiale était originaire d’Italie et d’Espagne. Dans l’intervalle, ces migrants ont atteint l’âge légal AVS. Quel est leur degré d’intégration sociale? Qu’en est-il de leur état de santé? Ce sont les questions auxquelles se propose de répondre une conférence du Forum national âge et migration organisée par la CRS et Pro Senectute Suisse.

Au cours des décennies de haute conjoncture de l‘après-guerre, des dizaines de milliers de personnes ont quitté les régions alors pauvres d’Europe du Sud pour venir s’installer en Suisse et y trouver du travail, dans des usines ainsi que dans la construction de routes, de tunnels et d’autres infrastructures. Cette main-d’œuvre requise n’en était pas moins traitée avec méfiance, ce dont témoigne la durée des autorisations de séjour qui lui étaient délivrées, laquelle correspondait à celle du contrat de travail. En réalité, toutefois, nombre de ces migrants sont restés en Suisse et y ont vieilli.

On ne dispose que de peu d’informations sur les conditions dans lesquelles les membres de la première génération de migrants vivent à l’heure actuelle. Désireux de combler cette lacune et de tirer les enseignements qui s’imposent pour le travail et la politique en matière de vieillesse, le Forum national âge et migration – un regroupement d’organisations actives dans les domaines de la vieillesse et de la migration – a décidé de mettre sur pied un événement de portée nationale.

Organisée par la CRS et Pro Senectute Suisse, la conférence s’adresse aux experts des secteurs social et de la santé, aux membres des organisations de migrants ainsi qu’à toute personne intéressée par les questions ayant trait à la migration et à la vieillesse.

La conférence se tiendra à Berne le 30 novembre prochain. L’exposé final sera présenté par la conseillère fédérale Eveline Widmer-Schlumpf.

Le programme de la conférence (PDF).

Pour de plus amples informations, veuillez contacter le secrétariat de la conférence :
Corinne Stammbach (tél. 031 960 75 43, courriel: corinne.stammbach@redcross.ch)


 
 
06.2010  |  DEUTSCH
    Neue Broschüre:
Aktives Altern älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Gute Beispiele in Europa


In Europa insgesamt wächst die Zahl der älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte. Die damit verbundene, wachsende kulturelle Vielfalt der älteren Generation hat auch Konsequenzen für die Städte und Gemeinden: Beispielsweise sind Anpassungen beim Wohnungsangebot, bei den haushaltsnahen Diensten, in den Kultur- und Freizeitangeboten und bei den sozialen Diensten notwendig.
Die vorliegende Broschüre macht auf die Chancen aufmerksam, die mit dieser Entwicklung für Europa verbunden sind. Die Sammlung von guten Beispielen aus der Praxis mit und für ältere Menschen mit Zuwanderungsgeschichte aus ganz Europa zeigt auf, wie die Bürger selbst eigene und überzeugende Antworten auf neue gesellschaftliche Entwicklungen finden. Diese Vorbilder geben zugleich Anregungen für Entscheidungsträger in Städten und Gemeinden, wie neue Initiativen ergriffen werden können, damit das Zusammenleben in Vielfalt auch im Alter immer besser gelingen kann.
Die Broschüre wurde im Rahmen des Projekts “Active Ageing of Migrant Elders across Europe” (AAMEE, www.aamee.eu) des Ministeriums für Generationen, Familie, Frauen und Integration in Nordrhein-Westfalen erstellt.
Die Broschüre finden Sie hier.

 
 
03.2010  |  DEUTSCH
    Fachkonferenz vom 26. April 2010 in Berlin:
"Ältere Zuwanderer/-innen sprechen über das Bürgerschaftliche Engagement"


Wir möchten Sie auf eine interessante Fachkonferenz mit dem Titel „Jetzt reden wir! Ältere Zuwanderer/-innen sprechen über das Bürgerschaftliche Engagement“ hinweisen, zu der das Kompetenz-Zentrum Interkulturelle Öffnung der Altenhilfe (AWO + Caritas) gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung einlädt.
Die Veranstaltung findet am 26.04.2010 in Berlin statt und möchte mit Akteuren und Verantwortlichen aus Politik und Gesellschaft u. a. darüber diskutieren, welche Erfahrungen ältere Menschen mit Migrationshintergrund bei ihren vielfältigen Aktivitäten im Gemeinwesen machen.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Bei Interesse melden Sie sich bei der Friedrich-Ebert-Stiftung unter: forumpug@fes.de.

 
 
03.2010  |  DEUTSCH
    Newsletter der Informations- und Kontaktstelle für die Arbeit mit älteren Migranten – IKoM:

Der IKoM-Newsletter vermittelt umfassendes Fachwissen zur Arbeit mit älteren MigrantInnen. Ausserdem werden die Leser regelmässig über neue Projekte, Veranstaltungen, Literatur und aktuelle Meldungen zum Arbeitsfeld kultursensible Altenhilfe informiert. Darüber hinaus werden verschiedene Schwerpunktthemen behandelt.

Auf der folgenden Internetseite finden Sie die bisher erschienenen IKoM-Newsletters zum Download:
http://www.ikom-bund.de/ikom/newsletter.htm

 
 
03.2010  |  DEUTSCH | FRANCAIS
    Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz: aktuellste Zahlen

Wie viele ältere Migrantinnen und Migranten leben in der Schweiz? Die unten stehende Statistik gibt Hinweise darauf.

Der Bericht 2008 „Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz“ des Bundesamtes für Statistik (BFS) enthält vielfältige Informationen über die erwerbstätige ausländische Bevölkerung, aber nur wenig über ältere MigrantInnen. Das BFS hat dem Schweizerischen Roten Kreuz zusätzliche Daten zum Thema „Ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität, Altersgruppe und Geschlecht“ zur Verfügung gestellt. Zu beachten ist, dass damit nicht alle älteren Menschen mit Migrationshintergrund erfasst werden, da eingebürgerte SchweizerInnen in diesen Zahlen nicht enthalten sind.

Grafik „Ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität, Altersgruppe und Geschlecht“ (deutsche Version)

Kontaktperson beim Schweizerisches Rotes Kreuz: Corinna Bisegger (E-Mail: corinna.bisegger@redcross.ch).


Migrant-e-s âgé-e-s en Suisse: dernières statistiques

Combien de personnes migrantes âgées vivent donc en Suisse? Vous trouverez la réponse dans les graphiques ci-dessous.

Le rapport de l'Office fédéral de la statistique (OFS) „La population étrangère en Suisse – Edition 2008“ offre de multiples informations au sujet de la population étrangère active, mais il ne contient que peu de données par rapport aux migrants âgés. L’OFS a mis à disposition de la Croix-Rouge suisse des statistiques supplémentaires au sujet de la „Population résidante permanente étrangère selon la nationalité, les groupes d’âges et le sexe".

Il faut noter que ces chiffres ne comprennent pas toutes les personnes âgées issues de la migration, puisque les migrant-e-s naturalisé-e-s n’y sont pas compris.

Graphique „Population résidante permanente étrangère selon la nationalité, les groupes d’âges et le sexe“

Personne de contact à la Croix-Rouge suisse: Corinna Bisegger (courriel: corinna.bisegger@redcross.ch).

 
 
12.2009  |  DEUTSCH
    Vernetzungstreffen Alter und Migration der Pro Senectute Kanton Zürich am 9. Februar 2010

Pro Senectute Kanton Zürich führt am Dienstag, 9. Februar 2010, das dritte kantonale Vernetzungstreffen Alter und Migration durch. Zeit: Von 17 Uhr bis 20 Uhr

Informationen zum Treffen sind erhältlich bei: Andreas Raymann, Pro Senectute Kanton Zürich, Abteilung Soziales, Forchstrasse 145, 8032 Zürich, Tel. 058 451 51 00.

 
 
11.2009  |  DEUTSCH | FRANCAIS
    Europäische Good Practice Broschüre «Aktives Altern älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa»

Im Projekt AAMEE (Active Ageing of Migrant Elders across Europe) wird demnächst eine europaweite Broschüre von Beispielen guter Praxis zum Aktiven Altern älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte veröffentlicht. Die Broschüre hat nicht nur zum Ziel, die Vielfalt der bereits umgesetzten Projekte, Initiativen und Dienstleistungen für und von älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte in Europa zu präsentieren. Sie soll auch das Engagement für und von älteren MigrantInnen fördern um das politische und gesellschaftliche Umfeld für ihre Lebensumstände zu sensibilisieren.

Mehr Informationen zu AAMEE finden Sie hier

Brochure européenne d'une bonne pratique 'Vieillissement actif' des personnes âgées issues de l'immigration en Europe»:

Dans le cadre du projet AAMEE (Active Ageing of Migrant Elders across Europe) une brochure sera publiée, dont l'accent est mis sur des modèles européns d'une bonne pratique dans le domaine du vieillissement actif des personnes âgées issues de l'immigration en Europe.

Le but de la brochure sera de présenter au public la diversité des projets, initiatives et services existants pour et par les migrants âgés en Europe. De plus, l'idée est de promouvoir l'engagement pour et par les personnes âgées issues de l'immigration en Europe afin de sensibiliser les sphères politiques et sociétales de leurs circonstances de vie.

Pour plus d'informations, veuillez cliquer ci-dessus.


 
 
11.2009  |  DEUTSCH | FRANCAIS
    Kolloquium zum Thema «Identités en devenir et interculturalité» am 2. Dezember in Lausanne

Am 2. Dezember findet in Lausanne von 13.30 - 17.30 Uhr ein Kolloquium zum Thema « Identität und Interkulturalität » statt. Die Veranstaltung mit dem Titel «Identités en devenir et interculturalité » wird vom Bureau lausannois pour l'intégration des immigrés (BLI) in Zusammenarbeit mit der Commission tripartite pour l'intégration des immigrés » (CTI) organisiert. Interventionen, eine Filmpremiere und ein Runder Tisch sind Teil dieses Austausch- und Reflexionsnachmittags.

Mehr Informationen finden Sie hier

Colloque sur le thème «Identités en devenir et interculturalité»

Le 2 décembre prochain, de 13h30 à 17h30, le Bureau lausannois pour l'intégration des immigrés (BLI) et la Commission tripartite pour l'intégration des immigrés (CTI) organiseront un colloque sur le thème «Identités en devenir et interculturalité». Interventions, première d'un film et table ronde ponctueront cet après-midi d'échange et de réflexion.

Pour plus d'informations, veuillez cliquer ci-dessus


 
 
11.2009  |  DEUTSCH
    Gute Beispiele von Informationsbroschüren für ältere Migrantinnen und Migranten in Bern: «Invecchiare a dr Aare» und «Envejecer mit em Bär»

Mit dem Alter stellen sich viele Fragen wie beispielsweise zur Pensionierung und zur finanziellen Altersvorsorge, zur Unterstützung bei der Bewältigung des Alltags, zu Betreuung und Pflege.

Untersuchungen zei­gen, dass Migrantinnen und Mi­granten viele der bestehenden Angebote kaum nutzen, weil sie ihnen zu wenig bekannt sind oder weil sie zu wenig auf die spezifischen Bedürfnisse der interessierten Frauen und Männer eingehen.

Die beiden Broschüren mit dem Titel «Invecchiare a dr Aare» und «Envejecer mit em Bär» richten sich an Italienisch sprechende und Spanisch sprechende Migrantinnen und Migranten der Stadt Bern. Sie enthalten wichtige Informationen über die verschiedenen Angebote der Stadt Bern im Altersbereich.

Es ist vorstellbar, dass diese Broschüren anderen Gemeinden als „gute Praxisbeispiele“ dienen bzw. ihrem Kontext entsprechend angepasst werden können.

Die Infobroschüren finden Sie hier

  Infobroschüre Invecciare A dr Aare Stadt Bern (PDF)


 
 
11.2009  |  DEUTSCH
    Veranstaltungshinweis
„Für immer heimatlos? Altenhilfe und Altenpflege für ältere Flüchtlinge und traumatisierte ältere Menschen“:


- Das Programm der Veranstaltung der Geschäftsstelle des Forums für eine kultursensible Altenhilfe finden Sie hier.
- Am 12. Nov. 2009 findet in Bonn eine Multiplikatorenschulung statt. Mehr Informationen erhalten Sie hier.



 
 
10.2009  |  DEUTSCH
    Veranstaltungshinweis
Nationaler Gerontologiekongress der Schweizerischen Gesellschaft für Gerontologie SGG SSG vom 29. und 30. Oktober 2009 in Fribourg:


«Einsamkeit – Zweisamkeit. Lust oder Frust?»

Am diesjährige Gerontologiekongress der SGG SSG referieren Persönlichkeiten wie Niklaus Brantschen (Lassalle-Institut), Hans Werner Wahl (Uni Heidelberg), Panteleimon Giannakopoulos (Uni Genf), die beiden Bestsellerautorinnen Julia Onken und Katharina Ley sowie Christoph Hürny (St. Gallen), Gabrielle Sieber (Nürnberg) und Margrit Padrutt (Wil).

Mehr Informationen zum Kongress erhalten Sie auf folgender Internetseite: www.sgg-ssg.ch


 
 
10.2009  |  DEUTSCH
    12. Sommerakademie zur Gerontologie 2009

Die diesjährige Sommerakademie zur Gerontologie, die von Pro Senectute Schweiz durchgeführt wurde, fand im September 2009 an der Universität Bern statt.
 
  Programm der Sommerakademie (PDF)

  Beispielreferate

 
 
10.2009  |  DEUTSCH
   
Publikationshinweise

Wir möchten Sie gerne auf die folgenden Artikel aufmerksam machen:

In der Ausgabe Nr. 10 (vom Oktober 2009) der Zeitschrift Sozial Aktuell ist auf Seite 38 ff. ein Artikel von Andrea Früh erschienen mit dem Titel "Integration ein Leben lang: Wenn MigrantInnen in der Schweiz alt werden".

In Kürze:
Gemäss Prognosen werden in den nächsten Jahrzehnten immer weniger MigrantInnen im Alter in ihre Heimat zurückkehren, weil sie ihre Familie und ihre Altersvorsorge in der Schweiz haben oder weil die Schweiz ihr Zuhause geworden ist. Der oben genannte Artikel gibt einen Einblick in die Situation älterer MigrantInnen in der Schweiz und in unterschiedliche Projekte, die sich speziell an diese wachsende Gruppe von Menschen richten.

In der Ausgabe Nr. 4 der Zeitschrift Geriatrie Praxis in der Rubrik MEDIZIN AKTUELL/ ACTUALITÉS MEDICALES ist auf Seite 26 ff. ein Artikel von P. Bodenmann, E.-A. Diserens et al. erschienen mit dem Titel "Migrants forcés âgés - partie II: Vulnérabilités, complexité et propositions".

In Kürze:
Unter der ausländischen Bevölkerung ist besonders die Behandlung der "älteren Zwangsmigranten" problematisch. Die mehrdimensionale geriatrische Betrachtung dieser Patienten ist in verschiedener Hinsicht mit Schwierigkeiten verbunden, z.B. im Zusammenhang mit Kommunikations- und Sprachproblemen, kulturellen Unterschieden und Schwierigkeiten bei der Bewertung der funktionalen Kompetenz. Diese Faktoren machen in dieser Bevölkerungsgruppe die Erkennung von geriatrischen Syndromen schwierig. Das Ergreifen von Massnahmen, die das Auftreten von funktioneller Abhängigkeit bei "älteren Zwangsmigranten" verhindern oder verzögern sollen, ist aus mehreren Gründen ebenso komplex wie die Versorgung dieser Bevölkerungsgruppe. "Hinsichtlich der Vorschläge für die Versorgung scheinen eine koordinierte und vernetzte Vorgehensweise, das Hinwirken auf den Einsatz von erfahrenem Pflegepersonal sowie die Ausbildung sämtlicher an der Pflege beteiligten Personen in klinischer transkultureller Kompetenz vielversprechende Wege zu sein" (Bodenmann, Diserens et al. (2009) in: Geriatrie Praxis, Vol. 4, S. 26 ff.).

Integration ein Leben lang (PDF)




 
 
09.2009  |  DEUTSCH | FRANCAIS
   
Gesellschaftlicher Zusammenhalt auf dem Prüfstand

Die Solidarität innerhalb der Gesellschaft und zwischen den Generationen steht auf dem Prüfstand. Verletzliche Menschen und Bevölkerungsgruppen sind vermehrt von Ausschluss bedroht. Expertinnen und Experten aus Politik, Wissenschaft und Praxis thematisierten an der diesjährigen Nationalen Fachtagung des Schweizerischen Roten Kreuzes vom 17. September 2009 in Bern, wie dieser Tendenz entgegengewirkt werden kann:

Welche Massnahmen sind erforderlich, damit die Ressourcen und Vielfalt dieser Menschen genutzt und ihre Möglichkeiten zur Partizipation verbessert werden können?
Diskutiert wurden an der Tagung aber auch der Anspruch auf «Nichtintegration» und die potenzielle lntegrationskraft von Parallelgesellschaften. Thematisiert wurden des Weiteren die Beziehungen zwischen den Generationen: Wie können die spezifischen Ressourcen der Jugend und der älteren Menschen genutzt werden, um den generationenübergreifenden gesellschaftlichen Zusammenhalt zu fördern? Und welche Ressourcen kann die Migrationsbevölkerung dabei einbringen?

Das Programm der Tagung, die Abstracts der Referate und Inputs finden Sie unter «Dossier».

- Dossier: Gesellschaftlicher Zusammenhalt auf dem Prüfstand
- Mediencommuniqué

La cohésion sociale en question(s)

La solidarité sociale et intergénérationnelle s'étiole. Les personnes et les groupes de population vulnérables sont toujours plus menacés d'exclusion. Lors de la conférence nationale de la Croix-Rouge Suisse qui s'est tenue le 17 septembre 2009 à Berne, des experts issus des sphères politique, scientifique et professionnelle ont exposé des manières de prévenir la marginalisation et se sont attachés à définir les mesures nécessaires pour tirer profit de la diversité socioculturelle et renforcer les processus participatifs. Il s'agissait par exemple de se demander, comment les jeunes, les aînés et les migrants peuvent favoriser la cohésion sociale et la solidarité grâce à leurs ressources spécifiques.

Le programme de la conférence ainsi que les résumés des exposés et des brèves interventions peuvent être consultés sous « Dossier ».

- Dossier: La cohésion sociale en question(s)
- Mediencommuniqué


 
 
09.2009  |  DEUTSCH
   
Veranstaltungen des FEMAES –Projekts ¡ADENTRO !®

Im Folgenden die aktuellen Veranstaltungen des FEMAES –Projekts ¡ADENTRO!® bis im Januar 2010:

21. Nov. 2009 in Olten
Informationsveranstaltung zu den Themen AHV, IV, Zusatzleistungen, Pro Senectute und Spitex.
Ort: Spanischer Club CREO, Restaurant Las Palmeras, Aarauerstr. 20, OLTEN.

17. Okt. 2009 in Zürich
Informationsveranstaltung zu den Themen AHV, IV und Zusatzleistungen.
Ort: Altersheim Limmat, Limmatstr. 186, 8005 Zürich.

Im November 2009 in Zürich (Tag noch zu bestimmen)
Informationsveranstaltung zu den Dienstleistungen der Pro Senectute im Kanton Zürich.
Ort: Altersheim Limmat, Limmatstr. 186, 8005 Zürich.

16. Jan. 2010 in Zürich
Informationsveranstaltung zu Testamenten und Legaten.
Ort noch zu bestimmen


  Weitere Informationen

 


 
 
09.2009  |  DEUTSCH
   
Interaktiver Informationsabend zum Thema "Fit und gesund in jedem Alter"

Im Rahmen des Programms "Gesundheitsförderung im Seniorenalter" führt das Gesundheitsdepartement des Kantons Basel-Stadt in Zusammenarbeit mit dem Seniorenforum Basel-Stadt einen interaktiven Vortragsabend mit Prof. Dr. med. Reto W. Kressig (Universitätsspital Basel) durch.

Ziel des Anlasses ist es, über 60ig-Jährige darüber zu informieren, wie man im Alter körperlich und geistig fit bleiben kann. Dem Thema Sturzprophylaxe wird dabei besondere Aufmerksamkeit geschenkt.

Der Anlass findet statt am:

-Montag, 12. Oktober 2009, in Riehen
-Dienstag, 13. Oktober 2009 in Basel
-Freitag 30, Oktober 2009, in Basel

Beginn: Jeweils um 18.00 Uhr
Dauer: ca. 2 Stunden.
Eintritt frei - mit anschliessendem Apéro

Die Einladung zum Anlass und den Flyer finden Sie hier:

  Inserat
  Flyer
  Weiter Informationen

 
 
09.2009  | 
   
Aktuelles Informationsmaterial in verschiedenen Sprachen zum Thema Grippe

Die wichtigsten Botschaften der aktuellen Grippekampagne des Bundesamts für Gesundheit (BAG) in dreizehn Sprachen:

Alle aktuellen Merkblätter auf der Webseite www.pandemia.ch sind neben den vier Landessprachen auch in Albanisch, Bosnisch, Englisch, Kroatisch, Portugiesisch, Serbisch, Spanisch, Tamilisch und Türkisch erhältlich.

Dasselbe gilt für die neue Broschüre, die im Rahmen der Kampagne „Gemeinsam gegen Grippe“ lanciert worden ist. Sie enthält Angaben zu den wichtigsten Schutz- und Präventionsmassnahmen sowie Hintergrundinformationen zur Grippe-Pandemie (Schweinegrippe). Sie kann von der Webseite www.pandemia.ch heruntergeladen oder in Druckversion bestellt werden.

www.pandemia.ch


 
 
09.2009  |  DEUTSCH | ITALIANO
   
Internetkurs in italienischer Sprache für Seniorinnen und Senioren

In Basel finden von November 2009 bis April 2010 diverse Internet-Einführungskurse in Kleinklassen für Italienisch sprechende Seniorinnen und Senioren statt.

Die Kurse werden von Pro Migrante in Zusammenarbeit mit UNITRE durchgeführt.


  Weitere Informationen

 


 
 
09.2009  |  DEUTSCH | ITALIANO
   
Vortragsreihe „Sapere è salute“ zum Thema Gesundheit
(in italienischer Sprache)


Von November 2009 bis Mai 2010 finden in Olten (jeweils donnerstags) und in Basel (jeweils samstags) Vorträge in italienischer Sprache zu diversen Gesundheitsthemen statt (z.B. zu Impfungen, Prävention von kardiovaskulären Krankheiten, Tumorbehandlung, Arthrose, Chinesische Medizin, psychische Gesundheit und Bewegung.

Die Veranstaltungen werden von Pro Migrante in Zusammenarbeit mit UNITRE respektive dem Kantonsspital Olten durchgeführt.

Der Eintritt ist gratis. Es ist keine Voranmeldung erforderlich.


  Programm für die Vortragsreihe in Basel
  Programm für die Vortragsreihe in Oltenl


 
 
09.2009  |  DEUTSCH | ITALIANO
   
Kinderuniversität
(in italienischer Sprache)


Für Italienisch sprechende Kinder finden vom November 2009 bis März 2010 an der Universität Basel jeweils samstags von 16.15 – 18.00 Uhr Vorträge zu verschiedenen Themen statt.

Die Veranstaltung wird von Pro Migrante in Zusammenarbeit mit UNITRE durchgeführt.


  Programm

   


 
 
09.2009  |  DEUTSCH | ITALIANO
   
Tango-Tanzkurs für Seniorinnen und Senioren

In Basel findet von Januar bis Ende Februar 2010 jeweils donnerstags von 20h – 21h15 ein „Tango Argentino“-Tanzkurs für Seniorinnen und Senioren statt.

Der Kurs wird von Pro Migrante organisiert.


  Programm

   


 
 
09.2009  |  DEUTSCH
   
Wir möchten Sie gerne auf folgendes Buch aufmerksam machen

Jacques-Emmanuel Schaefer (Hrsg.):
«Alter und Migration »


Tagungsband der 15. Gerontopsychiatrischen Arbeitstagung des Geriatrischen Zentrums an der Universität Tübingen

ExpertInnen aus verschiedenen Fachbereichen analysieren in diesem Buch die die soziale und gesundheitliche Lage älterer MigrantInnen in Deutschland. Sie benennen die Herausforderungen für die Erhaltung der psychischen Gesundheit dieser Männer und Frauen, insbesondere der so genannten Gastarbeitergeneration.

  Weitere Informationen

 

 
 
08.2009  |  DEUTSCH
    Ankündigung der Vernetzungstagung des Forums für eine kultursensible Altenhilfe 5.- 6.Okt. 09
Am 5./6. Oktober 2009 findet in Bonn eine Vernetzungstagung des Forums für eine kultursensible Altenhilfe statt.

In der Veranstaltung wird das Verhältnis der Generationen untereinander als Schwerpunkt behandelt. In zwei Vorträgen, mehreren Workshops und einer abschließenden Podiumsdiskussion wird das Thema mit seinen unterschiedlichen Facetten beleuchtet.

Die Tagung richtet sich an MitarbeiterInnen aus der Altenhilfe und -pflege, Migrationsarbeit, MigrantInnenorganisationen, Ehrenamtliche mit und ohne Zuwanderungsgeschichte und Personen, die Projekte zur interkulturellen Orientierung in der Altenhilfe planen und umsetzen wollen.

Weitere Informationen finden Sie im pdf-Dokument im Anhang und auf der Internetseite  www.ikom-bund.de

  Vorankündigung Vernetzungstagung (PDF 110KB)

 

 
 
07.2009  |  DEUTSCH | FRANCAIS
    Ältere Migrantinnen und Migranten in der Schweiz: aktuellste Zahlen
Der Bericht 2008 „Ausländerinnen und Ausländer in der Schweiz“ des Bundesamtes für Statistik (BFS) enthält vielfältige Informationen über die erwerbstätige ausländische Bevölkerung, aber nur wenig über ältere MigrantInnen. Das BFS hat dem Schweizerischen Roten Kreuz (SRK) zusätzliche Daten zur Verfügung gestellt zum Thema „Ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität und Altersgruppe“. Zu beachten ist, dass damit nicht alle älteren Menschen mit Migrationshintergrund erfasst werden, da eingebürgerte SchweizerInnen in diesen Zahlen nicht enthalten sind.

  Ständige ausländische Wohnbevölkerung nach Nationalität und Altersgruppe (PDF 58 KB)
  Population résidante permanente étrangère selon la nationalité et les groupes d’âges (PDF 98 KB)

 
 
03.2009  |  DEUTSCH
    Neues Buch «Unterstützungsbedarf älterer Migrantinnen und Migranten»
Die Sozialwissenschaftlerin Sylvie Kobi untersuchte die Unterstützungsbeziehungen und –erwartungen älterer Menschen aus Italien und Serbien/Montenegro, die in der Stadt Zürich wohnhaft sind. Aufgrund der empirischen und theoretischen Untersuchung leitet die Autorin Folgerungen zum familiären Unterstützungspotential und Bedarf nach familienexternen Unterstützungsangeboten ab.

  Weitere Informationen (PDF 31 KB)
  Inhaltsverzeichnis (PDF 107 KB)
  Leseprobe (PDF 51 KB)

 
 
01.2009  |  DEUTSCH
    Neue Informationsbroschüre aus der Stadt Bern
Die neue Informationsbroschüre „Invecchiare a dr Aare – Envejecer mit em Bär“ richtet sich an ältere spanisch und italienisch sprechende Migranten und Migrantinnen in der Stadt Bern. Sie zeigt neben wichtigen regionalen Informationen auch einen Einblick in unterschiedliche Lebensgeschichten von älteren Migranten und Migrantinnen, die in der Schweiz leben.


  Invecchiare a dr Aare

 
 
 
 
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