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Fachliteratur und Studien


Lewerich, Ludgera, Spoden, Celia und Shimada, Shingo (Hrsg.) 2018):
Altersdemenz und lokale Fürsorge. Ein deutsch-japanischer Vergleich.
Bielefeld: transcript

Wie gehen postindustrielle Gesellschaften mit der Herausforderung Altersdemenz um? Da die Versorgung demenziell Erkrankter meist weder allein durch familiäre noch ausschliesslich durch institutionelle Pflege zu bewältigen ist, stellt sich die Frage, wie lokale Gemeinschaften einen Beitrag zur Lösung dieser Problematik leisten können. Basierend auf Forschung in einer deutschen und einer japanischen Pflegeeinrichtung stellen die Beitragenden des Bandes zwei unterschiedliche Ansätze vor und arbeiten mittels einer kulturvergleichenden Analyse die Vor- und Nachteile der verschiedenen Systeme heraus, um neue Wege der Versorgung Demenzkranker in ihrem lokalen Kontext aufzuzeigen.


Körberstiftung (Hrsg.) (2018):
"Die Babyboomer gehen in Rente"

Die Generation der Babyboomer hat auch für die Migrantinnen und Migranten Bedeutung: "Die Babyboomer haben grösstenteils in Wohlstand gelebt. Dennoch erwartet einen Teil die Altersarmut. Besonders unter Frauen, Migrantinnen und Migranten und Geringqualifizierten könnte die Rente nicht zum Leben reichen." (Seite 17)


Open Access oder Hardcover:
Liat Ayalon und Clemens Tesch-Römer (Hrsg.) (2018) :
Contemporary Perspectives on Ageism.

Springer (Open Access: https://www.springer.com/de/book/9783319738192)

In der vorliegenden Publikation zu Altersdiskriminierung beleuchten Autorinnen und Autoren aus Forschung und Politik aus 35 Ländern das Phänomen. Sie vereint Perspektiven aus der Psychologie, Soziologie, Sozialarbeit, Gesundheit, Pflege, Rechtswissenschaft, Politik, Wirtschaft, Demografie, Pharmazie, Verhaltenstherapie, Kommunikationswissenschaften, Genderstudien und Arbeitsmarktforschung. Das Buch gibt einen differenzierten Einblick über die Ursprünge von Altersdiskriminierung, ihre Manifestationen und Konsequenzen in unterschiedlichen Feldern und stellt Interventionen und Maßnahmen zu ihrer Reduktion vor. Auch Fragen der Migration werden behandelt. 


Philipp Eigenmann (2017):
Migration macht Schule. Bildung und Berufsqualifikationen von und für Italienerinnen und Italiener in Zürich, 1960 – 1980.
Chronos Verlag, Zürich

„Die italienischen Arbeiterinnen und Arbeiter, die nach 1945 in die Schweiz geholt wurden, begannen sich nach 1964 für die Bildung zu engagieren. Sie initiierten ein differenziertes Angebot an allgemeiner und beruflicher Weiterbildung und bauten schulergänzende Betreuung und Unterstützung für ihre Kinder auf. Ebenso diskutierten sie Berufsqualifikation und Schulbildung in der Emigration und brachten sich in bildungspolitische Debatten in der Schweiz ein.

Philipp Eigenmann legt dar, wie die Zugewanderten ihre päda­gogischen Bestrebungen trotz der damaligen restriktiven Haltung gegenüber ausländischen Arbeitskräften umsetzten. Mit ihren Aktivitäten verfolgten die Migrantinnen und Migranten verschiedene Ziele. Einerseits zielten sie mit den von ihnen gegründeten italienischen Weiterbildungsorganisationen auf einen besseren Arbeitszugang wie auch auf eine Demokratisierung von Bildungs- und Arbeitswelt. Andererseits zeigen die damaligen kontroversen Diskussionen darüber, ob die Kinder der Zugewanderten besser italienische Schulen oder die öffentlichen Regelklassen bstuchen sollten, wie die unklare Bleibeperspektive den Umgang mit Bildung strukturierte. Die Untersuchung nutzt Quellen italienischer Emigrationsorganisationen aus dem Raum Zürich und wirft einen neuen Blick auf die Geschichte der Migration.“ (Quelle: Verlag)

https://www.chronos-verlag.ch/node/20967


SGG (Hrsg.) Angewandte GERONTOLOGIE, Heft 4/2017
Vielfalt – Jenseits der Normen des aktiven Alterns
http://econtent.hogrefe.com
Siehe insbesondere folgende Artikel: Claudio Bolzman : Afrikanische und lateinamerikanische Migranten im Seniorenalter : Lebenswege und Lebensbedingungen (S. 13-15) / Hildegard Hungerbühler: Nationales Forum Alter & Migration – Engagement für eine vergessene Zielgruppe der Altersbevölkerung (S. 26-27) / Luzia Jurt: Vorläufig aufgenommene Menschen in der Schweiz (S. 19-20) / Christa Hanetseder: Wir bleiben: Ältere Migrantinnen und Migranten
in der Schweiz (S. 43-44)


Sonja Nowossadeck, Daniela Klaus, Laura Romeu Gordo und Claudia Vogel (2017):
Migrantinnen und Migranten in der zweiten Lebenshälfte.
Report Altersdaten 02/2017. Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen (PDF)
In der öffentlichen Diskussion wird oft pauschal von Migrantinnen und Migranten gesprochen oder es wird lediglich zwischen Migrantinnen und Migranten erster und zweiter Generation unterschieden. Um belastbare Ergebnisse zu erhalten, sind jedoch weitere Differenzierungen erforderlich, wie der aktuelle Report Altersdaten „Migrantinnen und Migranten in der zweiten Lebenshälfte“ zeigt. Der Report bietet Informationen zu Migrantinnen und Migranten der ersten Generation, also Personen, die selbst nach Deutschland zugewandert sind. Zu dieser sehr heterogenen Gruppe gehören unter anderem ehemalige Arbeitsmigrant/innen aus den früheren Anwerbestaaten sowie (Spät-)Aussiedler/innen. In einer dritten Gruppe werden andere zugewanderte Personen aus Ländern der Europäischen Union und außereuropäischen Ländern ausgewiesen.


Zeitschrift „Medien & Alter“,  Heft Nr. 11 (November 2017):
Ältere Migrant/-innen und Medien
München
Von der Politik, aber auch von der Wissenschaft, sind Migrant/-innen großenteils nur kursorisch beachtet worden, keinesfalls entsprechend ihres gesellschaftlichen Gewichts und der (unterschiedlichen) Probleme, die sich mit ihrer – pauschal gesprochen – „Integration“ ergaben und noch ergeben. Diese Defizite fallen besonders deutlich ins Gewicht, wenn bestimmte Themen- und Handlungsfelder wie hier die Nutzung von Medien aufgegriffen werden. Während die bundesdeutsche (Mehrheits-)Gesellschaft allein schon wegen ihrer Relevanz für Medienkonsum und Werbung kontinuierlich mit bewährten quantitativen Parametern vermessen wird, existieren für die Migrantenminderheiten allenfalls gemeinhin auf die jugendliche Population fokussierte Fallstudien. Doch inzwischen sind ihre Angehörigen zumal der ersten Migrationsgenerationen selbst in die Jahre gekommen. Sie befinden sich bereits im Rentenalter und haben spezielle Mediensozialisationen und -biografien vorzuweisen, die analytisch weithin unbekannt sind. Schätzungsweise gut eine Million davon sind über 65 Jahre alt und damit in Rente oder im Ruhestand. Ältere Migrant/-innen jedweder Ethnie und/oder Nationalität sind für die hiesige Sozial- und Medienforschung nahezu unbekannte soziale Wesen.


Reimer Gronemeyer, Jonas Metzger, Verena Rothe und Oliver Schultz (2017):
Die fremde Seele ist ein dunkler Wald.
Über den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund
Psychosozial-Verlag: Bielefeld.
Die Autorin und Autoren geben Einblicke in die Erfahrungen und den Umgang mit Demenz in Familien mit Migrationshintergrund. Der vorliegende Band zeigt sowohl die besonderen Herausforderungen, vor welche die Demenz diese Familien stellt, als auch die Antworten, die diese darauf finden.


Gwendolyn Gilliéron, Luzia Jurt, Vera Sperisen, Béatrice Ziegler, FHNW (2017):
Schlussbericht Teilhabe und Lebenslage von alternden Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen
Ein Projekt im Rahmen der Strategischen Initiative Alternde GesellschaftNeue Forschung zum Thema. Erstmals in der Schweiz wurde die Situation von alternden Flüchtlingen und vorläufig Aufgenommenen unter dem Aspekt des ungewissen Aufenthaltsstatus untersucht.


Johner-Kobi, S. & Gehrig, M. Z Gerontol Geriat (2017):
doi:10.1007/s00391-017-1195-5
Ältere Migrantinnen und Migranten am Wohnort erreichen
Erfahrungen aus dem Schweizer Projekt "vicino"


UNHCR: The Rights of Older Persons in the Global Compact on Refugees
Empfehlungen für den Umgang mit älteren geflüchteten Personen


Harm-Peer Zimmermann, Andreas Kruse und Thomas Rentsch (Hrsg.) (2016):
Kulturen des Alterns. Plädoyers für ein gutes Leben bis ins hohe Alter
Frankfurt/New York: Campus.
Wie wollen wir im Alter leben? Welche kulturellen und sozialen Bedingungen sind dafür ausschlaggebend? Altersforscher und -forscherinnen aus Kultur- und Medienwissenschaft, Ethnologie, Soziologie und Theologie loten Möglichkeiten des Alterns in globaler Perspektive aus. Sie weisen auf Potenziale des Alters für die Gesellschaft hin und widersprechen verbreiteten Negativszenarien, die eine Vergreisung der Gesellschaft und einen Clash oft Generations prophezeien. Die Beiträge zeigen, wie die Kunst des humanen Alterns in der Welt gelingen kann.


Schlüsselthemen einer Menschenrechtspolitik für Personen im Alter
Auf dieser Seite der Informationsplattform humanrights.ch werden einige Menschenrechtsprobleme von älteren Menschen kurz skizziert: Verschiedene Formen von Altersdiskriminierung, fehlende soziale Sicherheit, eingeschränkter Zugang zur Justiz sowie Probleme im Zusammenhang mit dem Leben in Pflegeheimen wie Zwangseinweisungen, Umgang mit dementen Patienten/-innen, Gewalt und Missbrauch.


Marina Widmer, Giuliano Alghisi, Rolando Ferrarese, Fausto Tisato (Hrsg.):
Grazie a voi! Ricordi e Stima – Fotografien zur italienischen Migration in der Schweiz
Limmatverlag, Zürich, 2016
Von Integration sprach niemand, als die Italienerinnen und Italiener während des Nachkriegsaufschwungs in die Schweiz kamen, die Schweiz erwartete von ihnen Assimilation. Dabei sahen sie sich mit einer erheblichen Fremdenfeindlichkeit konfrontiert. Als Antwort auf die geschlossene schweizerische Gesellschaft gründeten sie ihre eigenen Vereine für Sport und Freizeit, organisierten kulturelle Anlässe sowie Feste und eröffneten eigene Schulen und Kindertagesstätten. Sie schufen sich ihre eigene Welt und veränderten von dort aus sich und die Schweiz.
«Grazie a voi.» zeigt Fotografien aus dem Leben dieser italienischen Migranten, und zwar ihre eigenen Bilder: Fotografien von Familien und Einzelpersonen und von Fotografen, die an offiziellen Anlässen und Festen der italienischen Gemeinschaft aufgenommen wurden. Sie erzählen von Alltag und Familie, Bildung und Politik, von Freizeit, ehrenamtlichen Tätigkeiten in Vereinen, Feiern und Eleganz. (Quelle: Verlag)


Gerhard Naegele, Elke Olbermann und Andrea Kuhlmann (Hrs.) (2016):
Teilhabe im Alter gestalten
Aktuelle Themen der Sozialen Gerontologie
Mabuse-Verlag

Die Autorinnen und Autoren dieses Sammelbandes untersuchen zentrale Themen der sozialen Gerontologie mit dem Blick auf Teilhabe im Alter: Armut und Lebensstandardsicherung, Migration, Wohnen, Bildung und Lernen, Mobilität, Technik, Seniorenwirtschaft, betriebliches Alternsmanagement, Erwerbsarbeit Älterer, informelle und formelle Unterstützungssysteme, Generationenbeziehungen, Vereinbarkeit von Erwerbstätigkeit und Pflege, gesundheitliche und pflegerische Versorgung, Personalbedarf in Altenarbeit und -pflege, quartiersbezogene Altenpolitik und -arbeit, Demografiekonzepte, politische und soziale Partizipation.
Eingeordnet werden die Beiträge in die Zusammenhänge von Lebensqualität, sozialen Innovationen und Kritischer Gerontologie. Deutlich werden neue Sichtweisen auf das Alter sowie Herausforderungen und Perspektiven für Forschung, Praxis und Politik.


Soraia Calabrese (2016): Alter, Migration und Soziale Arbeit : soziales, ökonomisches, biologisches und biografisches Altern im Migrationskontext der Schweiz
Bachelor-Arbeit Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften

«Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit der Frage wie soziales, ökonomisches, biologisches und biografisches Altern im Migrationskontext der Schweiz aussieht und wie die Soziale Arbeit dieser Zielgruppe begegnet. Ziel ist es die Wichtigkeit der Thematik ‚Alter und Migration’ darzustellen,  Angebote und Dienstleistungen für diesen Teil der Bevölkerung aufzuzeigen sowie eine Sensibilisierung mit dieser Thematik. Die Fragestellungen werden auf der Grundlage aktueller Literatur und Statistiken wie auch basierend auf gerontologischen Theorien bearbeitet. Das Thema ‚Alter und Migration’ scheint vor allem in der Schweiz noch wenig erforscht und bearbeitet.» (Aus Abstract der Arbeit)


Journal of Intercultural studies, Volume 37, 2016
Alistair Hunter, Eva Soom Ammann (2016):
End-of-life Care and Rituals in Contexts of Post-migration Diversity in Europe: An Introduction
Download: http://dx.doi.org/10.1080/07256868.2016.1142052


CSERPE, Studien- und Bildungszentrum für Migrationsfragen (5/2016)
Mario Gattiker, Staatssekretär für Migration
"Wohlstand durch Migration? Würdigung der Gastarbeiter der ersten Generation." (Zusammenfassung)



Silvia Voser (2016):
Altern in der Fremde
Betagte Migranten und Migrantinnen in der Schweiz - wie sie leben und wie sie gelebt haben.
Das Buch von Silvia Voser kann hier bestellt werden.


K. van Holten und E. Soom Ammann (2016):
Negotiating the potato: The challenge of dealing with multiple diversities in elderly care.
In: Horn, Schweppe (Hg.) 2016 - Transnational Aging (pp. 200-2016)


K. van Holten und E. Soom Ammann (2016):
Negotiating the potato: The challenge of dealing with multiple diversities in elderly care.
In: Horn, Schweppe (Hg.) 2016 - Transnational Aging (pp. 200-2016)


MMS Bulletin medicus mundi Nr. 139, November 2016:
Alternde Gesellschaften und Gesundheit


Katie Walsh and Lena Näre (Ed.) (2016):
Transnational Migration and Home in Older Age.


Meggi Khan-Zvornicanin (2016):
Kultursensible Altenhilfe?
Neue Perspektiven auf Programmatik und Praxis gesundheitlicher Versorgung im Alter

Der stets positiv konnotierten Forderung nach »kultursensibler« Altenhilfe steht scheinbar die Veränderungsresistenz der Handlungspraxis gegenüber.


Statistisches Bundesamt, Wiesbaden (2016):
Ältere Menschen in Deutschland und der EU
Demografische Grunddaten, Erwerbsbeteiligung und finanzielle Situation, Gesundheit, Lebenswelten


Katharina Mahne, Julia K. Wolff, Julia Simonson und Clemens Tesch-Römer (2016):
Alter im Wandel: Zwei Jahrzehnte Deutscher Alterssurvey (DEAS).
Berlin: Deutsches Zentrum für Altersfragen.

Zum Thema Alter und Migration ist insbesondere Kapitel 24 wichtig: „Die Lebenssituation von Personen in der zweiten Lebenshälfte mit und ohne Migrationshintergrund“ (S. 377-398)


Der siebte Altenbericht der Bundesregierung (Deutschland) (2016):
Sorge und Mitverantwortung in der Kommune - Aufbau und Sicherung zukunftsfähiger Gemeinschaften


Vergleichsstudie über Altern und Gesundheit in fünf Ländern:
Weltweit lebt die Bevölkerung immer länger und damit steigt die Zahl der älteren Menschen jedes einzelnen Landes. Um diesen Umstand gerecht zu werden, hat die Weltgesundheitsversammlung im Mai 2016 in Genf den globalen Aktionsplan für Altern und Gesundheit verabschiedet. Eine internationale Vergleichsstudie im Auftrag des Bundesamtes für Gesundheit zeigt auf, mit welchen Strategien und politischen Massnahmen in fünf Ländern gemäss den Herausforderungen gehandelt wird.

> Studie Policies on Ageing and Health, A selection of innovative models, Dr. Mathias Bernhard Bonk (EN) (PDF, 8 MB, 21.12.2016)


Journal of Intercultural Studies, Volume 37, 2016, p. 95-102
Alistair Hunter, Eva Soom Ammann (2016):
End-of-life Care and Rituals in Contexts of Post-migration Diversity in Europe: An Introduction
Download citation: http://dx.doi.org/10.1080/07256868.2016.1142052        


International Centre for Migration Policy Development, Bundesministerium Europa Integration Äusseres der Republik Österreich (2015):
Projektbericht BEMIG
Betreuungs- und Pflegebedarf älterer Migrantinnen: Bedarfsabschätzung und Herausforderungen


Mathias Fuchs (2015):
Migration, Alter, Identität: zur Selbstbeschreibung älterer Menschen mit Einwanderungsgeschichte
Wiesbaden, Springer VS

«Wie beschreiben ältere Menschen mit Migrationserfahrung ihre Persönlichkeit? Mathias Fuchs stellt individuelle Stimmen vor, um exemplarisch die Vielfalt an Persönlichkeitsentwürfen unter Seniorinnen und Senioren aufzuzeigen, die im Laufe ihres Lebens nach Deutschland eingewandert sind. In drei Fallanalysen lässt er Menschen über sich selbst erzählen, ohne sie dabei von vornherein auf die Themen Alter und Migration zu reduzieren. Vielmehr wird den Interviewten es selbst überlassen, die Erzählkontexte zur Beschreibung ihrer Persönlichkeit zu wählen. Auf diese Weise entsteht ein differenziertes Bild dieser Personengruppe, die keineswegs homogen ist und in der eine breite Palette personaler Identitäten zu finden ist.» (Verlagshomepage)


Karin van Holten / Anke Jähnke (2015):
Anwendungsmanual "Care-Migration und Spitex"
Poster, Praxisbeispiele und Grundlagentexte


Andrea Kronenthaler (2015):
Pflegevorstellung älterer türkischer und türkischstämmiger Migrant_innen der ersten Gastarbeitergeneration
Anspruch und Wirklichkeit im Versorgungssystem in Zeiten des demografischen Wandels
> zur Studie

Ergebnisse dieser Studie und Handreichung unter: http://www.caremi.de/ergebnisse.html


Amrhein Ludwig et al. (2015):
Die Hochaltrigen
Expertise zur Lebenslage von Menschen im Alter über 80 Jahren


M. Mogar, M. von Kutzleben (2015):
Demenz in Familien mit türkischem Migrationshintergrund. Organisation und Merkmale häuslicher Versorgungsarrangements.
In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, July 2015, Volum 58, Issue 5, pp 465-472


palliative ch
Zeitschrift der Schweiz. Gesellschaft für Palliative Medizin, Pflege und Begleitung
Heft 4.2015 zum Thema Palliative Care und Migration


ZHAW Soziale Arbeit, Forschung und Entwicklung
Sylvie Johner-Kobi, Dr. phil., Milena Gehrig, lic.phil. (2015):
Vicino
Ältere Migrantinnen und Migranten im Quartier

Schlussbericht



E. Soom Ammann, K. van Holten (2014):
Migration und Alter: Hier und dort.
In: Passagen - Forschungskreis Migration und Geschlecht (Hg): Vielfältig alltäglich. Migration und Geschlecht in der Schweiz.


Passagen-Forschungskreis Migration und Geschlecht (Hrsg.) (2014):
Vielfältig alltäglich: Migration und Geschlecht in der Schweiz
Seismo Verlag

Der Sammelband «Vielfältig alltäglich» bietet einen Einblick in aktuelle Studien zu Geschlecht und Migration in der Schweiz. Im Zentrum der Beiträge steht eine Perspektive, die unterschiedliche soziale Differenzen verschränkt und so vielfältige Konstellationen sozialen Handelns und Aushandelns rekonstruiert. Migration wird hier als etwas Alltägliches dargestellt: ein Alltag, den es zu untersuchen lohnt. Das Buch fächert die Themenvielfalt einer geschlechtersensiblen Migrationsforschung auf, knüpft an internationale Forschungstraditionen an und inspiriert damit auch zu neuen Fragestellungen.

 


Im Auftrag vom Bundesamt für Gesundheit, Nationale Strategie Palliative Care
Bericht der Firma PHS Public Health Services (2014):
Migrationssensitive Palliative Care
Bedarf und Bedürfnisse der Migrationsbevölkerung


Christa Hanetseder und Hildegard Hungerbühler (2014):
Doppelt fremd. Herausforderungen für Heime und Institutionen: Demenzerkrankung in der Migration.
In: Curaviva 4/2014, S. 32-35


Hildegard Hungerbühler (2014):
Vielfältiges Altern der Migrationsbevölkerung. Vielfältige Betreuung und Pflege.
In: Novacura 3/14, S. 14-15


Fachhochschule Nordwestschweiz. Hochschule für Soziale Arbeit
Institut Integration und Partizipation
Prof. Dr. Luzia Jurt unter Mitarbeit von Melek Akkaya und Luis Vicuña Munoz (2014):
Zur Situation der älteren Migrationsbevölkerung im Kanton Zug


Schweizerisches Rotes Kreuz, SRK (2013):
Doppelt fremd
Demenzerkrankung in der Migration am Beispiel von Italienerinnen und Italienern



J. Simonson et al (2013):
Ungleichheit sozialer Teilhabe im Alter.
In: Zeitschrift für Gerontologie und Geriatrie, July 2013, Volume 46, Issue 5, pp 410-416



Rachel Jenkins (2013):
„Migrant friendly Spitex.“
Ambulante professionelle Pflege und Betreuung älterer Migrantinnen und Migranten: Master-Thesis zur Erlangung des Masters of Public Health der Universitäten Basel, Bern, Zürich.


Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Deutschland (2012):
Ältere Migrantinnen und Migranten
Entwicklungen, Lebenslagen, Perspektiven

Forschungsbericht 18


ZHAW Gesundheit, Institut für Pflege
Bachelorarbeit Nadine Grêt, Yela Keller (2012):
Migranten im Alters- oder Pflegeheim
Bedürfnisse und Erfahrungen von Bewohnerinnen und Bewohnern mit Migrationshintergrund über 65 Jahre beim Übertritt in ein Alters- oder Pflegeheim


Eidgenössische Kommission für Migrationsfragen, EKM (2012):
Altern in der Migration
Empfehlungen der Eidgenössischen Kommission für Migrationsfragen und des Nationalen Forums Alter und Migration



Hildegard Hungerbühler (CURAVIVA, Heft 4/2012):
Ältere Migrantinnen und Migranten wollen nicht in Ghettos leben


Heribert Kentenich, Matthias David und Theda Borde (Hrsg.) (2011):
Migration und Gesundheit
Mabuse-Verlag

Dieses Buch vereint die Beiträge der Tagung "Migration und Gesundheit". Namhafte Referentinnen und Referenten geben einen guten Überblick über den derzeitigen Forschungsstand. Gleichzeitig werden Vorschläge zur Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von MigrantInnen gemacht und in der Praxis bereits funktionierende Modelle wie Dolmetscherdienste und MigrantInnenstationen vorgestellt und diskutiert.

Die Themenschwerpunkte:

  • Ausländische Patientinnen in Gynäkologie, Geburtshilfe, Pädiatrie und Psychosomatik

  • Interkulturelle Pflege

  • Altern in der Fremde

  • Sprachlosigkeit und Kommunikationsstörungen



Hildegard Hungerbühler (2011):
Migrantinnen und Migranten - ein Teil der schweizerischen Altersbevölkerung.
In: Caritas (Hrsg.): Sozialalmanach: Das vierte Lebensalter. Das Caritas Jahrbuch zur sozialen Lage der Schweiz. Trends, Analysen, Zahlen. Luzern: Caritas Verlag, S. 149-162


Kathrin Hahn (2011):
Alter, Migration und Soziale Arbeit
Wird die Forderung nach "kultursensibler Altenhilfe" den Lebenslagen hilfesuchender Migrantinnen und Migranten im Alter gerecht? Oder unterliegt sie der Gefahr, sich in ethnischen Zuschreibungen zu verstricken? Kathrin Hahn untersucht den Stellenwert von Ethnizität und Kultur im sozialpädagogischen Handeln.


Eva Soom Ammann (2011):
Ein Leben hier gemacht.
Altern in der Migration aus biographischer Perspektive. Italienische Ehepaare in der Schweiz. Bielefeld: transcript.


Monika Paillon (2010):
Kultursensible Altenpflege
Ideensammlung mit Fokus Demenz
(Reinhardts Gerontologische Reihe; 47)


Claudia Kaiser (2009):
Ältere Migranten und Demenz
Versorgungssituation, Handlungsbedarf und erste Modellprojekte


Jacques-Emmanuel Schaefer (Hrsg.) (2009):
Alter und Migration
Tagungsband der 15. Gerontopsychiatrischen Arbeitstagung des Geriatrischen Zentrums an der Universitätsklinik Tübingen.


Ingrid Matthäi (2005):
Die „vergessenen“ Frauen aus der Zuwanderergeneration
Zur Lebenssituation von alleinstehenden Migrantinnen im Alter
VS Verlag für Sozialwissenschaften  


Andreas Huber (2004):
Auswandern im Alter

Acht Lebensgeschichten von Schweizer Senioren an der Costa Blanca – ein Lesebuch und Ratgeber
Seismo Verlag


Andreas Huber (2003):
Sog des Südens
Altersmigration von der Schweiz nach Spanien am Beispiel der Costa Blanca
Seismo Verlag

«Sog des Südens» beschäftigt sich mit Altersmigration, einer bisher noch wenig erforschten Form transnationaler Mobilität. Die Studie geht auf die gesellschaftlichen und demographischen Veränderungen ein und bietet eine ethnographische Schilderung der so genannten Urbanisation, dem Siedlungstyp, in welchem die meisten ausländischen Residenten an der Costa Blanca leben. Der Alltag und das Leben der Schweizer Rentnerinnen und Rentner wird aufgrund einer schriftlichen Befragung dargestellt. Abschliessend werden Probleme thematisiert, die sich aufgrund der vielen älteren ausländischen Residenten für die bestehenden regionalen Versorgungssysteme der Altenhilfe ergeben.


Bernd Seeberger und Angelika Braun (Hrsg.) (2003):
Wie die anderen altern
Zur Lebenssituation alter Menschen am Rande der Gesellschaft.
Mabuse-Verlag

Menschen altern, wie sie leben, und Menschen in Randgruppen altern ungleich der Norm. Aus unterschiedlichen Blickwinkeln beschreiben die einzelnen Kapitel Menschen, die zu so unterschiedlichen sozialen Gruppen wie z. B. Homosexuellen, Obdachlosen, türkischen Gastarbeitern, Körperbehinderten, Prostituierten oder ehemaligen Zwangsarbeitern gehören.


BKK Landesverband Hessen (Hrsg.) (2003):
Migration und Gesundheit
Mabuse-Verlag 

Beiträge: Präventive Maßnahmen bei schwangeren Migrantinnen; Gesundheit und Versorgung von Migranten und Deutschen - Ergebnisse eines Surveys unter Eltern von Kindern im einschulungspflichtigen Alter; Alt werden in der Fremde. 

 

 

 


Strategie für eine schweizerische Alterspolitik (2007)
Bericht des Bundesrates in Erfüllung des Postulates Leutenegger Oberholzer (03.3541) 

Bundesamt für Gesundheit BAG (2007)
Wie gesund sind Migrantinnen und Migranten?

Die wichtigsten Ergebnisse des "Gesundheitsmonitoring der schweizerischen Migrationsbevölkerung"

Federal Office of Public Health FOPH (2007)
What about the health of migrant population groups?

The most important results of the "Monitoring on the migrant population's state of health in Switzerland"

Bundesamt für Statistik (2007)
Eidgenössische Volkszählung 2000

Alter und Generationen
Das Leben in der Schweiz ab 50 Jahren

United Nations programme on ageing / International Association of Gerontology (2003)
Research Agenda on Ageing for the 21st Century, IAG

World Health Organization, WHO (2002)
Active Ageing: A Policy Framework, WHO


United Nations (2002)
Zweite Weltversammlung über das Altern - Madrid, 8.-12. April 2002
Internationaler Aktionsplan von Madrid
(auszugsweise Übersetzung)

United Nations (2002)
Zweite Weltversammlung über das Altern - Madrid, 8.-12. April 2002
Regionale Implementierungsstrategie zum internationalen Aktionsplan von Madrid

Bundesamt für Sozialversicherungen, BSV (2002)
Langlebigkeit – gesellschaftliche Herausforderung und kulturelle Chance

Ein Diskussionsbeitrag aus der Schweiz zur Zweiten Weltversammlung zur Frage des Alterns, Madrid, 2002





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