Aktuelle Publikationen und Projekte
Save the date: 2. Dezember 2026, Betreuende und pflegende Angehörige im Migrationskontext: Realitäten, Bedürfnisse, Perspektiven
Das Nationale Forum Alter und Migration organisiert in Zusammenarbeit mit der HETS Freiburg einen halbtägigen Studien- und Austauschtag zur Betreuung und Pflege durch Angehörige im Migrationskontext.
Migrationsverläufe, familiäre und soziale Veränderungen sowie transnationale Verbindungen beeinflussen die Formen der Betreuung und Pflege. Dennoch bleiben die Realitäten, Ressourcen und Bedürfnisse von betreuenden und pflegenden Angehörigen mit Migrationshintergrund wenig sichtbar. Wie erleben die Betroffenen ihre Rolle? Welche Ressourcen mobilisieren sie? Und wie können bestehende Strukturen der Vielfalt der Situationen besser gerecht werden?
Der Halbtag bietet die Gelegenheit, wissenschaftliche Erkenntnisse, persönliche Erfahrungen und berufliche Praktiken miteinander zu verknüpfen, darunter:
Zwei thematische Beiträge zur Betreuung und Pflege durch Angehörige im Migrationskontext, darunter einer zu den transnationalen Realitäten;
Eine Podiumsdiskussion mit Personen aus Migrationsgemeinschaften und/oder betreuenden und pflegenden Angehörigen;
Eine Podiumsdiskussion mit Fachpersonen aus dem Gesundheits- und Sozialwesen zu Praktiken und Ansätzen für eine bedarfsgerechte Betreuung.
Mittwoch, 2. Dezember 2026, 13.15-17.30 Uhr, HETS Freiburg
Französisch und Deutsch, mit Simultanübersetzung
Teilnahme kostenlos. Im Anschluss an den Halbtag wird ein Aperitif offeriert.
Das detaillierte Programm wird in Kürze auf der Website des Forums veröffentlicht.
Häusliche Gewalt gegen ältere Menschen mit Migrationshintergrund
Eine nationale Studie des Instituts und der Haute École de la Santé La Source / senior-lab (HES-SO), die in enger Zusammenarbeit mit mehreren Praxisorganisationen und mit Unterstützung des Eidgenössischen Büros für die Gleichstellung von Frau und Mann (EBG) durchgeführt wurde, zeigt die Hindernisse auf, mit denen ältere Menschen mit Migrationshintergrund konfrontiert sind, wenn sie im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt Unterstützung suchen. Der Bericht enthält konkrete Empfehlungen zur Verbesserung der Praxis und der Unterstützungsangebote.
Medienmitteilung_VPA-MIGR_DE_29_Juni_2026_DEF.pdf
Der Schlussbericht ist auf Französisch, Deutsch und Italienisch auf folgender Website verfügbar: Violences domestiques envers les personnes âgées avec un parcours migratoire - Institut et Haute Ecole de la Santé La Source
Neue Zahlen 2025
Wie viele ausländische Personen im Alter von 65 Jahren und älter leben gemäss den Daten des SEM in der Schweiz? Aus welchen Ländern stammen sie? In welchen Kantonen wohnen sie am häufigsten?
Entdecken Sie die Zahlen 2025 zur ständigen ausländischen Wohnbevölkerung ab 65 Jahren in unserer Rubrik Statistiken. Im Jahr 2025 lebten 215'994 Personen im Alter von 65 Jahren und älter mit ausländischer Staatsangehörigkeit in der Schweiz, knapp 4 % mehr als im Vorjahr.
Neues Age-Dossier der Age-Stiftung : «Zwischendrin – wie verletzliche Menschen altern»
Wenn verletzliche Menschen – etwa mit Behinderung, Demenz, Suchterkrankung oder Migrationserfahrung – älter werden, befinden sie sich oft im «Zwischendrin». Angebote zwischen Selbstständigkeit und umfassender Betreuung sind selten. Das neue Age-Dossier zeigt, wie Betroffene diese Übergänge erleben und welche Lösungen Fachpersonen empfehlen. Das Age-Dossier steht auf der Webseite der Age-Stiftung kostenlos zur Verfügung – zusammen mit weiteren Texten und Videos.
Zwischen Verlust und Neubeginn: Porträt einer Spanierin mit Sehbehinderung. Hier geht es zum Porträt der Age-Stiftung mit Interview und Videos: «Das Schreiben hat mir das Leben zurückgegeben»
Zur Interview mit Gisella Dufey Hinch, Vizepräsidentin des Nationalen Forums Alter und Migration: «Alter, Migration und die blinden Forschungsflecken der Schweiz»
Newsletter von Pro Senectute zur persönlichen Vorsorge im Migrationskontext
Je nach Lebensumständen nehmen Menschen das Thema der persönlichen Vorsorge unterschiedlich wahr. Diese Lebensumstände können zum Beispiel mit Migrations-geschichten, kulturellem Hintergrund und Sprache zusammenhängen.
In diesem Newsletter schildern zwei Fachmitarbeiterinnen von Pro Senectute Schweiz, wie sie ihre Beratung auf die unterschiedlichen Lebensrealitäten älterer Migrantinnen und Migranten in der Schweiz abgestimmt haben. Zudem ordnet der Soziologe und Präsident des Nationalen Forums Alter und Migration, Prof. Claudio Bolzman, diese Perspektiven im Gespräch ein.
Zur Interview mit Prof. Claudio Bolzman, Präsident des nationalen Forums Alter und Migration: “Grosse Unterschiede im Umgang mit persönlicher Vorsorge”
Zur Interview mit Antonietta Scottino, Pro Senectute Schweiz: “Nahe bei den italienisch-sprachigen Seniorinnen und Senioren”
Zur Interview mit Jacline Ferahyan, Pro Senectute Schweiz: «Der Umgang mit persönlicher Vorsorge ist stark kulturell geprägt»